Messrad
Messwerkzeuge, wer an Werkzeuge denkt, dem fallen zuerst Geräte unterschiedlichster Art ein, die zur Bearbeitung und Manipulation von Werkstoffen gedacht sind. Messwerkzeuge unterscheiden sich bereits hier ganz Grundlegend: Der Messvorgang lässt im Idealfall das Werkgut völlig unbeeinflusst. Maß wird "genommen", will heißen, das Maß wird dem Werkgut nicht als Eigenschaft vom Bearbeiter gegeben, sondern eben andersrum - es besitzt die Eigenschaft bereits. Messvorgänge müssen reproduzierbar Ergebnisse liefern, um Vergleichbarkeit zu ermöglichen, zum Beispiel mit Normen, die einzuhalten sind, oder etwa um die Passgenauigkeit zweier Formen zu erreichen, oder um eine quantifizierbare Sortierung zu ermöglichen: eine Stoppuhr beim 100-Meter-Lauf ermöglicht es, die Teilnehmer nach der Bestzeit zu sortieren und so einen Gewinner zu ermitteln, auch wenn die Läufer nicht gleichzeitig rennen.
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Eine Sortieranlage für Eier sortiert diese in verschiedene Gewichtsklassen. Vielen mechanischen Messwerkzeugen sieht man ihre Funktion unmittelbar an. Wir haben uns so daran gewöhnt, mit elektronischen Sensoren fast alles messen zu können, dass man sich nur selten über die Wirkungsweise der zugrunde liegenden Sensorik Gedanken macht. Nicht immer sind die elektronischen Messgeräte den Konventionellen überlegen.
Der Einsatz Konventioneller Geräte ist oft da einfacher, wo ihr Einsatz dem Messprozess intuitiv entspricht: man hält ein Messband an eine Holzlatte und zeichnet mit dem Bleistift ab. Digitalelektronik kann dort ebenbürtig oder überlegen werden, wo es ihr gelingt, dasselbe zu leisten: das Digitalthermometer wird ins Ohr gehalten und ein Knopf gedrückt. Digitale Messwerkzeuge gewinnen auch dort, wo sie Komplexität von Messungen reduzieren, durch interne Verarbeitung oder Kopplung von Parametern.
Härtemessgerät
Hier finden Sie Bilder von Sonderschieblehren und Sondermessschieber